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Tyssaer Wände

Eine Wanderung durch die bizzare Felsenstadt

Übersichtskarte

15 Autominuten sind es von Bad Gottleuba bis zum Grenzübergang Bahratal hinüber ins Böhmische - und nur noch mal so viele und man ist in Tyssa.

Hier befindet sich ein wahres Naturdenkmal - die Tyssaer Wände. Diese gehören zu den ältesten Wandergebieten der Sächsischen Schweiz. Früher wurde für einen Besuch der Felsenstadt ein Bergführer empfohlen. Dieser machte auf verschiedene Felsgebilde aufmerksam und regte die Phantasie der Besucher bei der Namensfindung an.
So ein "Bergführer" ist auch heute noch zu empfehlen, natürlich in Form einer kleinen Broschüre, die man am Eingang mit einem geringen Eintrittsgeld erwerben kann. 

 

Historische Karte

Auf dieser alten Karte sind die Felsformationen eingezeichnet. Die Felsen sind nummeriert und in der kleinen Broschüre sind die Deutungen aufgeführt.
Viel Spaß bereitet das Selberraten und Selbererkennen - natürlich besonders den Kindern. Der Weg durch die Felsenstadt ist auch nicht beschwerlich, auch für jüngere Kinder gut geeignet.
Dauer der Wanderung: 
ca. 2 Stunden 

Beginn der Tour am Kassenhäuschen Der Ausgangspunkt zur Felsenstadt ist der Parkplatz unweit der Kirche in Tyssa. Ein kurzer Aufstieg bringt uns zum Felsenplatz - hier ist der Kassenkiosk und der Weg teilt sich zu den Kleinen und Großen Wänden.
Elefanten Wer erkennt die Deutung der beiden mächtigen Felsen?

Richtig - zwei mit dem Kopf zusammenstoßende Elefanten!

Afrika Oder hier: Was stellt der Durchbruch im Felsentor dar?

Sind das nicht die Umrisse von Afrika?

Steinpilz Das dürfte klar sein: ein riesiger Steinpilz - sogar aus Stein!

Da kann man doch Appetit bekommen. Gar nicht weit hiervon ist eine Touristenbaude. Hier gibt es sehr gutes Essen, ein gutes Bier und über Preise brauchen wir hier nicht zu reden.

Aussicht nach Böhmen Frisch gestärkt geht es dann oberhalb der Großen Wände, immer mit einer wunderbaren Aussicht.
Auf den Wänden Der Blick reicht weit hinein nach Böhmen.
Auf den Kleinen Wänden Natürlich geht es auch auf die Kleinen Wände, hier von dort ein Blick Richtung Sachsen.
Vom Kassenhäuschen führt uns der Weg wieder hinab zum Parkplatz - und in einer halben Stunde ist man wieder in Bad Gottleuba, Vorausgesetzt natürlich kein großer Verkehr am Grenzübergang.

Wer will, kann sich natürlich noch in einen der zahlreichen Vietnamesenmärkte stürzen und auch den Tank des Autos füllen.

Oktober 2002


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