Auf den Spuren Caspar David Friedrichs

Der Caspar-David-Friedrich-Weg Krippen - Schöna
Friedrich gehört zu den Frühromantikern. Seine Gemälde spiegeln Lebensgefühle wieder. Um dem Bild mehr Ausdruckskraft zu verleihen verändert er die Landschaftsmotive nach seinen inneren Vorstellungen. Eine Schlucht malt er tiefer als in Wirklichkeit, auf einen anderen Gemälde fügt er noch einen Felsen hinzu.

Der Weg beginnt in Krippen, ist gut ausgeschildert. Überall dort, wo Friedrich skizzierte, sind Informationstafeln aufgestellt.

Übersichtskarte

Die Station 2 kennzeichnet den Standpunkt des Malers für sein berühmtes Bild "Liliensteinblick":

 Original Liliensteinblick

Liliensteinblick heute

Wir gehen unterhalb des Bahndammes auf dem Elbradweg weiter elbaufwärts, unterqueren dann die Eisenbahnstrecke und steigen in mittlere Höhe. An weiteren Stationen können wir die Skizzen Friedrichs mit Heute vergleichen.

Bald erreichen wir Schöna. Hier legen wir erst mal eine Rast ein - Bauernfrühstück!
Nun geht es Richtung Zirkelstein. Ein kurzer, über Treppen führender Aufstieg bietet uns dann eine herrliche Rundumsicht.

Der Zirkelstein

Aufstieg zum Zirkelstein

Über das Elbtal sehen wir weit in die Böhmische Schweiz, in das Tal, in dem Herrnskretschen liegt und sich auch die Edmundsklamm befindet. 

Wir sehen auch unser nächstes Ziel, den Wolfsberg mit dem Hotel. Bald sitzen auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen. Von Wolfsberg aus hat Caspar David Friedrich den Zirkelstein gemalt, fügte aber auch noch weitere "Phantasie-Berge" in das Bild ein, bis die Komposition stimmig war.

Blick in die Böhmische Schweiz

Original Bildkomposition mit Zirkelstein

Blick zum Zirkelstein vom Wolfsberg

Bis Krippen, unserem Ausgangspunkt, haben wir noch eine schöne Strecke vor uns, es geht nach Reinhardtsdorf über eine herrliche Hochebene, die Elbe können wir nicht sehen, aber gegenüber die Schrammsteine.

Hochebene, im Hintergrund die Schrammsteinkette

Nach Reinhardtsdorf geht es oberhalb des Steinbruches dann hinunter nach Krippen. Hier ist die Station 10: Die berühmte Mondbetrachtung.
Wir sahen keine Mond, dafür die Sonne durch die Bäume:

Original Mondbetrachtung

Sah Friedrich von hier den Mond?

Steil geht es nun hinunter nach Krippen, wo wir am Bahnhof unser Auto stehen haben. Wir hatten heute morgen Glück, dort einen Parkplatz zu ergattern. Man kommt wirklich besser, wenn man den großen Parkplatz in Rathen anfährt und von dort die einzelnen Startpunkte mit der S-Bahn, die halbstündlich fährt, erreicht.

Die Kirche von Krippen


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