Klettergebiet Bielatal

Dieses Mal wollten wir das vordere Bielatal erkunden und hatten uns den mit einem gelben Punkt markierten Rundweg ausgesucht. Start war wieder am Parkplatz vor der Ottomühle, diesmal ohne Gebühren. Gleich nach der Infotafel führt der Weg links über die Biela hoch unter die Kletterfelsen. Unterhalb der Felsenstadt geht es vorbei am Schiefen Turm, dem chinesischen Turm und den Herkulessäulen.

Herkulessäulen

Bielablick

Kaiser Wilhelm Aussichtspunkt

Ein Abzweig geht die Felsengasse hoch, wir sind aber nur noch wenige Meter unten geblieben und dann zum Bielablick (gelbe Markierung) hochgestiegen. Von den Felsen bietet sich eine schöne Aussicht übers Bielatal, aber auch zu den gegenüberliegenden Felsengruppen, die auch noch zu unserer heutigen Wanderung gehören werden. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Kaiser Wilhelm Aussichtspunkt, eine künstlichen Bastion. ein massiven Bauwerk.

 

Weiter dann immer der gelben Markierung nach bis hinunter auf die Straße, der wir dann bergauf folgen, nach links dann aber am Waldrand entlang zur Bastei und zum Bertablick wandern. Hier muss man die gelbe Markierung etwas suchen, sie ist teilweise ganz schön verwittert und schwer zu erkennen. Verlaufen kann man sich aber nicht. Unten im Tal wieder angekommen kreuzten wir die Straße und gingen dann den Weg Richtung Nachbar, immer der gelben Markierung nach. Der Nachbar ist ein Felsen über dem Ort, von dem sich eine sehr schöne Aussicht bietet. Wir hatten ihn erst verfehlt, da die Markierung nicht ganz eindeutig ist. Hier oben legten wir dann erst mal eine größere Rast ein. Weiter dann Richtung Ottomühle, aber den oberen Weg, immer gelbe Markierung. Hier wurde sie dann etwas eindeutiger. Ein Wegweiser zeigte uns links einen Abstieg Richtung Sachsenblick an. Ulla hatte gelesen, dass sich auch hier eine schöne Aussicht bieten soll. Wir stiegen hinab und standen vor einem einzelnen steil aufragenden Felsen, an dem eine steile Leiter befestigt war. Der Sachsenblick rief, also hinauf! Ulla stieg zuerst, die erste Plattform, dann die zweite. Ich hinterher, nach der dritten war aber dann bei Ulla der Mut zu Ende. Mit zitternden Knien ließ sie mir den Vortritt, ich wollte auch höher. Ab jetzt ging es aber im inneren des Felsens weiter, noch steiler und fast ohne Geländer - und eng! Das war auch für mich zuviel. Also - Abstieg: wie früher die Leitern vom Zehnmeterturm im Schwimmbad - nur heute ohne Zuschauer. 

Blick vom Sachsenblick

Lauter Leitern

Auf dem weiteren Weg entlang der gelben Markierung war dann nach links wieder ein Wegweiser: Johanniswacht. Hier ging es zur Aussicht zur Johanniswacht. Die hat uns dann voll für die vorher wegen wenig Mut entgangene Aussicht entschädigt. 
Danach folgte ein leichter Abstieg zur Ottomühle und ein Kneipen an schon oben erwähnten Kiosk. 

Das sollte die letzte Wanderung gewesen sein. Unterwegs trafen wir aber eine Familie, die etwas von einem Labyrinth erzählten. Irgendwie war bei mir im Gedächtnis der Begriff Labyrinth und Sächsische Schweiz auch vorhanden, ich muss schon mal als Kind da gewesen sein. Und jetzt der Tipp: Das Labyrinth!

 

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